Zum Nachdenken


 
57 Cent
Alle tot geborgen, aber gerettet!  
 
Atheist und Christ
Auch wenn es regnet
Ausgeladen....  
Ausgenutzt
Aus dem schlimmsten Jungen kann Gott großes machen 
Bleibe an meiner Hand!  
Das Glas Milch

Das Kreuz
Das Opfer
Das passende Kreuz 
Das Spinnennetz

Das Zimmer / Karteikarten meines Lebens
Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer  
Der alte kleine Fischer

Der Besucher
Der größte Narr 
Der Heimkehrer

Der Mann aus Kanaan mußte gehen!
Der singende Schwan
Der Sünder  
Der Ziegelstein 
Die Apfelsine des Waisenknaben

Die Bibel ein Fabelbuch
Die Liebe eines Babys zu einem Alten Mann
Die Macht der Liebe  
Die Münze in der Hand   
Die Puppe

Die Rebellion
Die richtige Wahl 
Die reine Wahrheit

Die renovierte Bruchbude

Die Teekanne
Die Waagschalen  
Die Wirkung der Gebete 
Dies ist ein Liebesbrief von Gott an Dich!  
Ein frommer Rabbi  
Ein Herz für die Kleinen
Ein Junger Mann
Ein lebendiger Stein
Ein Mann geht zum Friseur
Ein Mann war mit seiner Gemeinde unzufrieden
Ein Sultan hatte geträumt, er verliere alle Zähne  
Ein wohlhabender irischer Großgrundbesitzer  

Ein wohlhabender Mann  
Eine Anleihe für den Herrn  
Eine Christin, die beruflich viel reisen musste

Eine grantige alte Frau
Eine junge schwangere Frau 
Eine Mutter lag auf dem Sterbebett

Eine wahre Weihnachtsgeschichte: Ich bin es, Jesus!  
Er hat aus einem Löwen ein Lamm gemacht
Es braucht ein Kind
Es war an einem hektischen Freitag
Falsch gerechnet

Fußspuren 
Gehirnchirurg und Kosmonaut
Gespräch: Seifenfabrikant und Christ

Gott, ich kann dir mal eine Frage stellen?
Hass gegen Jesu Liebe  
Heftig

Hört mir jetzt bitte einmal genau zu  
Im Evangelium nach Lukas lesen wir das Folgende

Im Leid liegt Sinn  
INDIEN: „Ich weiß nicht viel über Jesus, aber 
Jetzt gehörst du mir zweimal!

Karteikarten meines Lebens / Das Zimmer 
Klare Sicht 
Kekse

 Lieber Gott, wo warst du?! 
Mein Name ist André Levet
Nein, ich warte auf Gottes Hilfe!  
 
Nicht lügen, das gilt immer!   
Noahs Zimmerleute
Nur der direkte Weg führt zu JESUS! 
Perlen
Satan rief eine weltweite Versammlung der Dämonen ein
Scheidung?
Seht, man musste sie begraben
Sieben Jahre...   
Sie wollte nicht gerettet werden

Spötter der letzten Tage
Spuren im Sand
Stelle dir vor, folgendes passiert Dir:
Treffen in der Nacht 
Tochter eines Imams findet zu Jesus und erlebt Wunder  
Um deines Sohnes willen
Und ich wollte es Ihnen versagen, auf meiner Orgel zu  
      spielen!

Unterschied zwischen "Lobpreischorus" und  
     Gesangbuchlied

Üble Nachrede
Unser Glaube kann Berge versetzen 
Urteile nie über einen Menschen den du nicht kennst

Vater und Sohn
Vergebung
Von Jesus Christus gehalten
Warum sind die Kirchen nur so leer? 
Was bleibt
Was ich lerne, nimmt mir keiner weg!”
Was ist für Gott das Wichtigste?
Was ist Hölle
Was meine Großmutter uns aus der Bibel erzählt
Weihnachten an der Tankstelle
Wer nimmt den Sohn?  
Wovon hängt der Wert eines Lebens ab?

Zu schlecht für den Knast?

Zwei Männer, beide schwer krank  
 
 

 Seht, man musste sie begraben  (Verfasser unbekannt)

Seht, man musste sie begraben,
die der Welt Gebote gaben,
und ihr Wort hat nicht Bestand.
Ihre Häuser wurden Trümmer,
ihre Münzen gelten nimmer,
die man in der Erde fand.
 

Ihre Namen sind verklungen,
ihre Lieder ungesungen,
ihre Reiche menschenleer.
Ihre Spiegel sind zerbrochen,
ihre Sprachen ungesprochen,
ihr Gesetz gilt längst nicht mehr.
 

Jesu Name wird bestehen,
Jesu Reich nicht untergehen,
sein Gebot gilt alle Zeit.
Jesu Wort muss alles weichen
und ihn kann kein Tod erreichen.
Jesus herrscht in Ewigkeit.
 


  Die Bibel ein Fabelbuch

Im Jahr 1892 sitzt ein älterer Herr in einem Zug und liest in der Bibel. Neben ihm ist ein junger Student in eine wissenschaftliche Fachliteratur vertieft. Nach einiger Zeit fragt der junge Mann seinen Nachbarn: „Glauben Sie etwa noch an dieses alte Buch voller Fabeln und Märchen?“ „Ja, natürlich. Aber es ist kein Fabelbuch, sondern das Wort Gottes!“ Der Student ereifert sich: „Sie sollten sich einmal ein wenig mit unserer Geschichte beschäftigen. Zur Zeit der französischen Revolution vor knapp 100 Jahren wurde die Religion als Illusion entlarvt! Nur Leute ohne Kultur glauben noch, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat. Sie müssten mal hören, was die Wissenschaft zu diesem Schöpfungsmärchen sagt.“ „Nun“, erwidert der ältere Herr, „was sagen denn die heutigen Wissenschaftler dazu?“

„Da ich sogleich aussteigen muss, habe ich keine Zeit, Ihnen das ausführlich zu erklären. Aber geben Sie mir doch bitte Ihre Karte, damit ich Ihnen wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema senden kann.“ Der alte Herr öffnet darauf seine Brieftasche und gibt dem jungen Mann seine Karte. Als der sie liest, fühlt er sich kleiner als eine Ameise. Mit gesenktem Haupt verlässt er den Zug.

Auf der Karte stand:

Prof. Dr. Louis Pasteur

Generaldirektor des naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts

Nationale Universität Frankreich

„Ein wenig Wissenschaft trennt uns von Gott. Viel Wissenschaft bringt uns Ihm näher.“ Dr. Louis Pasteur
 


Sieben Jahre...

Heute las ich in einem Andachtskalender folgende Worte.

Sie haben mich sehr berührt und ich mußte an eine „Christliche“ Gemeinde denken wo ich einmal sieben Jahre war.
Die Zeit dort war für mich wie Horror, aber gerade da wuchs ich besonders Stark in Christus und im Glauben!

Sieben reiche Jahre werden kommen in ganz
Ägyptenland. Und nach ihnen werden sieben
Jahre des Hungers kommen.
1. Mose 41,29.30a

Das Andachtswort erinnert mich an ein Lied der damaligen DDR-Musikband Karat, mit dem sie 1978 bei einem Festival den ersten Preis errang und das 1980 durch den Sänger Peter Maffay einem noch größeren Publikum bekannt wurde. Der Liedanfang lautet: „Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick“, aber bekannter ist der Refrain: „Über sieben Brücken musst du geh’n, sieben dunkle Jahre übersteh’n, siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein.“ Sieben Hungerjahre damals in Ägypten, sieben dunkle Jahre im Leben eines beliebigen Menschen: Wie sind die zu durchstehen? Die dürren Jahre in Ägyptenland wurden dem Pharao in dem Traum von sieben Kühen und sieben Ähren angezeigt. Josef deutete sie auf sieben Jahre. So wurde es möglich, Vorsorge zu treffen, damit die Katastrophe überstanden werden konnte. Wie soll man sich aber wappnen, wenn eine schlechte Zeit unangekündigt kommt? So passiert es ja fast immer im Leben. Hier kann auch der Text des oben zitierten Liedes Lebensweisheit vermitteln. Man könnte sie so zusammenfassen: Die „sieben dunklen Jahre“
sind zu überstehen, wenn du daran denkst, dass dir dafür „sieben Brücken“ gebaut worden sind, die die schwere Zeit im wörtlichen Sinn überbrücken helfen. Und am Ende wirst du stärker sein als zuvor. Du warst zeitweilig nur wie „Asche“, aber zuletzt bist du „der helle Schein“. Mir gefällt diese Botschaft, denn wenn ich sie von meinem christlichen Standpunkt aus höre, erinnere ich mich daran, dass Gott auch „im finstern Tal“ bei mir ist (Ps 23,4) und er mich nach allen Anfechtungen „am Ende mit Ehren“ annimmt (Ps 73,24). Darum: Als gesegnet darf man den Menschen bezeichnen, „der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören
Früchte.“ (Jer 17,7.8) Wenn auch nicht jeder Tag eine Zeit des Glücks ist, kann unser Leben dennoch Ausdruck der Freude sein. Das Glück vergeht, die Freude in Gott bleibt.
Josef Butscher


Vergebung

Es waren einmal zwei Brüder, die auf angrenzenden Bauernhöfen lebten und die eines Tages einen Streit hatten. Es war die erste ernsthafte Auseinandersetzung in 40 Jahren des friedlichen Lebens und Arbeitens Seite an Seite. Sie hatten sich ohne Konflikte Maschinen, Arbeitskräfte und Güter geteilt. Doch dann brach die lange Zusammenarbeit auseinander. Alles begann mit einem kleinen Missverständnis und wuchs sich zu einer großen Auseinandersetzung aus. Schließlich explodierte das Ganze und endete mit einem Austausch bitterböser Worte, gefolgt von Wochen des Schweigens.
Eines Morgens klopfte es an der Tür von Klaus. Als er öffnete stand draußen ein Mann mit der Werkzeugkiste eines Tischlers. „Ich suche nach Arbeit für ein paar Tage“, sagte er. „Hätten Sie vielleicht ein paar kleine Reparaturarbeiten hier und da? Könnte ich Ihnen helfen?”
"Ja", sagte der ältere Bruder. „Ich habe einen Auftrag für Sie. Schauen Sie einmal über den Bach auf
meinem Hof. Da drüben wohnt mein Nachbar. Eigentlich ist es mein jüngerer Bruder. Letzte Woche haben wir uns gestritten und er fuhr mit seiner Planierraupe an den Bachdamm und nun ist da eine Abgrenzung zwischen uns. Nun, er hat das wahrscheinlich getan um mich zu ärgern, aber ich wird es ihm zeigen. Sehen Sie den Stapel Bauholz dort bei der Scheune? Sie könnten mir einen 2,5 Meter hohen Zaun bauen, damit ich seinen Hof nicht mehr sehen muss."
Der Tischler sagte: "Ich denke, ich verstehe Ihre Situation. Zeigen Sie mir die Nägel und den Bagger für die Pfostenlöcher und ich werde alles zu Ihrer Zufriedenheit erledigen." Der ältere Bruder musste in die Stadt gehen um Material zu holen, dann half er dem Tischler, alle notwendigen Geräte zusammenzutragen und war für den Rest des Tages auswärts unterwegs. Der Tischler arbeitete den ganzen Tag lang schwer. Er maß, sägte und nagelte. Als der Bauer bei Sonnenuntergang zurückkam, hatte der Tischler seinen Auftrag erledigt. Die Augen des Bauern öffneten sich weit vor Staunen und seine Kinnlade fiel herunter. Da war überhaupt kein Zaun. Es war eine Brücke...eine Brücke, die von der einen Seite des Baches hinüber auf die andere führte! Mit fein gearbeitetem Geländer – und der Nachbar, sein jüngerer Bruder, kam mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. "Du bist mir ja Einer! Eine Brücke zu bauen nach allem, was ich gesagt und getan habe."
Die beiden Brüder standen je an einem Ende der Brücke und dann trafen sie sich in der Mitte und gaben einander die Hand. Als sie sich umwandten sahen sie noch, wie der Tischler seine Werkzeugkiste schulterte. „Nein, warten Sie! Bleiben Sie noch ein paar Tage. Ich habe noch jede Menge andere Projekte für Sie”, sagte der ältere Bruder. "Ich würde ja gerne noch bleiben”, sagte der Tischler, “doch ich habe noch viele andere Brücken zu bauen."

-Autor unbekannt-


Üble Nachrede

Ein 15 jähriges Mädchen hält die Hand ihres einjährigen Sohnes. Die Menschen nennen sie eine Schlampe, weil niemand weiß dass sie mit 13 vergewaltigt wurde.
Die Leute nennen ein anderes Kind fett. Niemand weiß, dass es eine schwere Krankheit hat, die zu Übergewicht führt.
Die Leute nennen einen Mann mit Narben im Gesicht hässlich. Niemand weiß, dass er 4 Menschen aus einem brennenden Haus gerettet hat.
 


Der Mann aus Kanaan mußte gehen!

Eine wahre Geschichte!

Mein Freund wurde heute nach dem Gottesdienst einer Gemeinde die sich streng religiös gibt aber zu einer Pharisäerhaften Sekte mutiert ist (gilt speziell für diese eine Gemeinde, NICHT für alle Gemeinden dieser religiösen Gruppe.), aus dieser Hinausgeworfen!
Diese Gemeinde ist wie eine Großfamilie aus der alle „Fremdkörper“ heraus gemobbt werden. Er war nicht der einzige, andere gingen Freiwillig!

Mein Freund fand zum Glauben und kam vor 5 Jahren in besagte Gemeinde.
Er lebte viele Jahre in der Welt und lernte den Kampf um zu Überleben. Als er ganz unten war bat er Jesus Christus um Hilfe. Jesus half ihm und er wurde ein völlig anderer Mensch. Das geht aber nicht von einem Tag auf den anderen, sondern dauert Jahre.
Deshalb machte er als er in die Gemeinde kam viele Fehler. Woher sollte er auch wissen wie er sich dort zu Benehmen hatte. Das hat ihm keiner gesagt. Als die Fehler zu viel wurden, bekam er voriges Jahr als Bestrafung für ein Jahr „Gemeindeknast“. Da wurden ihm alle Gemeinderechte abgesprochen und er flog aus allen Gemeindeämtern raus. Nur den Gemeindebeitrag muß er Zahlen.
Mitte des Jahres endete der „Knast“, er war frei. Vor kurzem beging er wieder einen kleinen Fehler nun schlugen der Oberhirte und die Gemeindeleitung erbarmungslos zu. So wurde heute in der Gemeinde in einer Sonderversammlung vom Oberhirten und der Gemeindeleitung empfohlen ihn aus der Gemeinde rauszuwerfen!
Zur Begründung wurden ALLE Verfehlungen die er in den 5 Jahren begangen hatte Vorgelesen.
Es zählte nicht, das er durch den „Gemeindeknast“ ja alle Fehler verbüßt hat.
Vergebung kennt der Oberhirte und die Gemeindeleitung NICHT!

Das sagt die Schrift zur Vergebung:
Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal? Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal.
Matthäus 18, 21+22

Als Jesus das beten Lehrte sagte ER auch diese Bitte:
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
Matthäus 6,12

Ein weiterer Grund das man ihn in der Gemeinde nicht mochte war, das er aus der Welt kam und nicht in diese Gemeinde hinein geboren wurde.
Deshalb fühlte er sich auch als Kanaanäer.
Ein „reines“ Gemeindeglied würde nicht so streng behandelt.

Zu Kanaanäer siehe diesen Text:
Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Zidon zurück.
Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, rief ihn an und sprach: Erbarme dich über mich, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen!
Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Da traten seine Jünger herzu, baten ihn und sprachen: Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach!
Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Da kam sie, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden vorwirft.
Sie aber sprach: Ja, Herr; und doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen!
Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.
Matthäus 15, 21-28

Eine Woche vor Jesu Geburt wurde die Gemeinde von dem Kanaanäer gereinigt und kann nun Sauber Weihnachten feiern.
Aber sie werden alle vor Jesu Richterstuhl erscheinen müssen.
Vielleicht haben sie ja bis dahin ihre Sünden bereut.

Doch Jesus starb am Kreuz auch für meinen Freund, genauso wie für den Sünder der mit IHM am Kreuz hing und dem ER sagte: Ich sage dir Heute, du wirst mit mir im Paradiese sein.

Er wird eine neue Gemeinde finden die ihn liebevoll aufnimmt und nach Jesu Geboten handelt. Und kein Mensch kann ihn von Jesus Christus trennen.


Die Rebellion

Am Ende der Zeiten versammelten sich Millionen von Menschen auf einer riesigen Ebene vor dem Thron Gottes. Viele von ihnen schauten ängstlich in das helle Licht, das ihnen entgegenstrahlte. Es gab jedoch auch Gruppen von Menschen, die erregt miteinander diskutierten. Die Umgebung schien sie nicht zu beeindrucken.
"Wie kann Gott es wagen, über uns zu Gericht zu sitzen?! Was versteht er schon von unserem Leiden?!", suchte eine verhärmte Frau. Sie zog ihren Ärmel hoch und zeigte eine eintätowierte Nummer aus einem Konzentrationslager.
Verbittert öffnete ein junger Mann seinen Hemdkragen: "Schaut Euch das an!", forderte er seine Nachbarn auf. Am Hals sah man die bleichen Narben eines Stricks: "Gelyncht wurde ich allein deshalb, weil ich eine schwarze Hautfarbe habe. In Sklavenschiffen hat man uns gequält. Von unseren Familien wurden wir getrennt. Wie Tiere mussten wir arbeiten bis der Tod uns die Freiheit schenkte!"

Trotzig starrte ein Mädchen vor sich hin. Auf ihrer Stirn erkennt man das Wort, "Unehelich" "Dadurch wurde mein ganzes Leben verdorben", murmelte sie und ihre Stimme verlor sich im Gewühl der anderen.
Überall wurden jetzt ärgerliche Klagen laut. Jeder richtete Vorwürfe an Gott, weil er das Leid in der Welt zugelassen hatte. Ja, wie konnte sich Gott überhaupt vorstellen, was der Mensch auf der Erde alles erdulden muss?! Schließlich führt er doch in der Schönheit des Himmels ein recht behütetes Dasein, fanden sie. Dort gab es keine Tränen, keine Not und keinen Hass. "Gott hat leicht reden!", lautete die allgemeine Klage.

Es bildeten sich verschiedene Gruppen, die sich jeweils einen Sprecher wählten. Da war ein Jude, ein Schwarzer, ein Unberührbarer aus Indien, ein Unehelicher, ein entstellter Leprakranker, ein Opfer aus Hiroshima, jemand aus einem kommunistischen KZ-Lager und ein ermordetes, ungeborenes Kind. Sie diskutierten aufgeregt miteinander und waren sich schließlich in der Formulierung der Anklage einig.
Der Sachverhalt war ganz einfach: Bevor Gott das Recht haben sollte, über sie zu richten, muss er erst mal das ertragen, was sie erlitten heben. Gott sollte dazu verurteilt werden, auf der Erde zu leben als MENSCH!
Aber da Gott nun mal Gott war, hatten sie gleich bestimmte Bedingungen aufgestellt: Er sollte keine Möglichkeiten haben, sich aufgrund seiner göttlichen Natur selbst zu helfen. Dazu hatten sie sich folgendes ausgedacht: Gott sollte als Jude geboren werden. Schon als Kind müsse er Gerüchte hören, dass man nicht wisse, wer sein Vater ist. Er soll von seinen engsten Freunden verraten werden, von einem voreingenommenen Gericht verhört und dann von einem feigen Richter für schuldig verurteilt werden. Schließlich sollte er selbst erfahren, was es heisst, völlig allein und von allen Menschen verlassen zu sein. Der qualvolle Tod müsse in aller Öffentlichkeit geschehen, umgeben von einer schadenfrohen Menge.


Als nun jeder Sprecher einen Teil dieses Urteils verkündete, erhob sich ein großes Raunen vor dem Thron Gottes. Nachdem der letzte Sprecher seinen Urteilsspruch verlesen hatte, folgt ein langes Schweigen. Alle, die Gott verurteilen wollten, gingen plötzlich leise fort. Niemand wagte mehr, etwas zu sagen. Plötzlich wußte es jeder: Gott hatte genau dies bereits auf sich genommen. "


Der singende Schwan

Reformationstag

Sie bespuckten ihn, bewarfen ihn mit Dreck und wedelten mit den Fetzen seines vom Leib gerissenen Gewandes als Siegestrophäen, mit den Heiligenfiguren als den stummen Zeugen ihres Vernichtungswerkes unter der hohen Kuppel des Konstanzer Münsters. Auf dem Weg vor die Tore der Stadt musste er, der so vielen Menschen durch schlichte Verkündigung und die Übersetzung der Bibel in ihre Sprache die Erlösung gebracht hatte, eine Papiermütze mit kleinen Teufeln als Symbol des Ketzers tragen, vorbei an den aufgehäuften Schriften seines Lebenswerkes, die für unzählige Menschen zum großen Segen geworden waren und die sie nun triumphierend vor seinen tränenden Augen verbrannten. Am Abend schließlich, kurz bevor die Flammen des Scheiterhaufens seinen gemarterten Leib verzehren konnten, wandte er sich mit wahrhaft prophetischen Worten an seine Mörder: ´Heute bratet ihr eine magere Gans, doch nach hundert Jahren werdet ihr einen Schwan singen hören. Diesen werdet ihr aber weder braten noch mit dem Netz oder Schlingen fangen können`. Danach nahm ihm ein starker Rauch den Atem und er ging heim zu seinem Herrn.

Einhundert Jahre später schlug ein Mann Gottes 95 Thesen an das Tor der Kirche zu Wittenberg, sein Name Martin Luther. Der Schwan hatte zu singen begonnen. Denn wo die Schergen der römischen Kardinäle noch den Jünger Jesu mit Namen Jan Hus auf dem Brühl in Konstanz hatten verbrennen können, da konnten sie das seit John Wycliff zunehmend lauter werdende Freiheitslied der Reformation nun nicht mehr zum schweigen bringen.
Die Errungenschaften dieses Siegeszugs des Evangeliums über die Irrlehren Roms wurden seither für Millionen von Menschen zur Eintrittstür in das Himmelreich, zum Beginn eines neuen Lebens mit Christus. Die von Rom weggeschlossene Heilsbotschaft war nach so langer Zeit wieder für alle Menschen erfahrbar, in ihrer Sprache und ohne Pervertierung durch die allein der Machtsicherung der Kirche dienenden Regeln von Menschen, die sich angemaßt hatten, Gott zu repräsentieren und doch selber unendlich weit entfernt waren vom Heil allein aus Gnaden. Die Kirchenführer hatten sich an Gottes statt gesetzt mit so untragbaren Forderungen wie der durch die Bibel ausdrücklich verbotene Heiligen – und Marienverehrung, der widernatürlichen und aufgezwungenen Ehelosigkeit der Priester, der ungeheuerlichen Anmaßung, obwohl selbst nur sündhaftes Geschöpf, nun in der Eucharistie Leib Gottes schaffen zu können und am Ende schließlich mit dem Papst als dem Gipfel der Gotteslästerung, einem sündhaften Menschen aus Fleisch und Blut an Stelle des einzig wahren Stellvertreter Gottes auf Erden, dem Heiligen Geist, der in den Gläubigen wohnt und sich durch das Wort Gottes und in der Gemeinschaft der Kirche offenbart. Und genau da setzte Gott den Hebel der Wahrheit und des Lichtes an und erweckte Männer wie John Wycliff, Jan Hus und Martin Luther. Und er tut es immer noch, was die noch nie dagewesene hohe Zahl an ermordeten Christen in unseren Tagen zeigt. Sie alle starben und sterben nicht für eine bloße Überzeugung, sondern aus Liebe zu ihrem Herrn und aus in ihr Herz gelegter Liebe zu den Menschen, deren Rettung sie sich wahrhaft mit Leib und Leben verschrieben haben.

Somit ist der Reformationstag nicht allein ein Gedenktag an die Geschehnisse zu Wittenberg und in der kurfürstlichen Wartburg, sondern im Grunde eine Erinnerung daran, dass die Apostelgeschichte jeden Tag und mit jedem neu zum Glauben gekommenen Menschen weiter geschrieben wird. Ja er ist letztendlich die eindringliche Frage eines John Wycliff, eines Jan Hus und eines Martin Luther an uns alle, welchen Preis wir bereit sind, für die Freiheit des Evangeliums zu zahlen und wie weit wir willens sind, den Weg mit Gott bis zum Ende zu gehen. ´Denn`, so die Bibel in Epheser 2 Vers 10, ´wir sind Gottes Werk, in Christus Jesus für die guten Werke geschaffen, die er schon für und vorbereitet hat, damit wir sie ausleben sollen.

Joachim Kretschmann


Das Opfer

Nach ein paar der gewohnten Sonntagabend-Anbetungslieder stand der Gemeindepfarrer langsam auf, ging zur Kanzel und stellte, bevor er mit seiner Predigt begann, mit wenigen Worten einen Gastpfarrer vor, der an diesem Abend den Gottesdienst besuchte. In der Einleitung erzählte der Pastor der Versammlung, dass der Gastpfarrer einer seiner teuersten Kindheitsfreunde sei, und dass er nun die Gemeinde begrüßen und ein paar Worte zu irgendetwas sagen könne, was er für den Gottesdienst für angebracht hielte.

Daraufhin bestieg ein älterer Mann die Kanzel und begann zu reden: "Ein Vater, sein Sohn und ein Freund des Sohnes waren an der Pazifikküste segeln", setzte er an, "als ein sich schnell nähernder Sturm jeden Versuch zunichte machte, zur Küste zurückzukehren. Die Wellen waren so hoch, dass der Vater das Boot nicht aufrecht halten konnte, obwohl er ein erfahrener Seemann war, und die drei fielen ins Meer, als das Boot kenterte." Der alte Mann zögerte einen Moment und schaute zwei Teenagern in die Augen, die - zum ersten Mal seit Beginn des Gottesdienstes - irgendwie an seiner Geschichte interessiert schienen.

Der in die Jahre gekommene Pfarrer fuhr fort: "Nachdem er eine Rettungsleine gepackt hatte, musste der Vater die qualvollste Entscheidung seines Lebens treffen... welchem Jungen er das andere Ende der Rettungsleine zuwerfen sollte. Der Vater wusste, dass sein Sohn Christ war, sein Freund aber nicht. Die Flut der Wellen konnte der Qual der Entscheidung nicht gleichkommen. Während der Vater schrie: 'Ich liebe dich, mein Sohn!', warf er die Rettungsleine dem Freund seines Sohnes zu. Bis der Vater den Freund zum gekenterten Boot zurückgezogen hatte, war sein Sohn unter den wütenden Wogen in die Schwärze der Nacht verschwunden. Seine Leiche wurde nie gefunden."

Nun saßen die zwei Teenager kerzengerade in der Kirche in ängstlicher Erwartung der nächsten Worte des alten Pfarrers. "Der Vater", fuhr dieser fort, "wusste, dass sein Sohn der Ewigkeit mit Jesus entgegen ging, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass der Freund seines Sohnes in eine Ewigkeit ohne Jesus gehen würde. Also opferte er seinen Sohn, um dessen Freund zu retten. Wie groß ist die Liebe Gottes, dass er das Selbe für uns tut! Ich bitte euch inständig, dass ihr sein Rettungsangebot annehmt und nach der Rettungsleine greift, die er euch jetzt, in diesem Gottesdienst, zuwirft!" Damit drehte sich der alte Mann um und setzte sich wieder auf seinen Stuhl, während Stille den Raum ausfüllte.

Der Pfarrer ging wieder langsam zur Kanzel und hielt eine kurze Predigt mit einem Aufruf am Ende.

Wenige Minuten nach dem Gottesdienst begann einer der Teenager höflich: "Das war eine nette Geschichte, aber ich denke nicht, dass es sehr realistisch ist, dass ein Vater das Leben seines einzigen Sohnes gibt in der Hoffnung, dass der andere Junge ein Christ wird."

"Da magst du wohl Recht haben", antwortete der alte Mann, während er auf seine abgenutzte Bibel blickte. Ein breites Grinsen füllte sein schmales Gesicht, und er sah einmal mehr zu den Jungen auf und sagte: "Es ist nicht sehr realistisch, oder? Aber ich stehe heute hier, um euch zu sagen, dass DIESE Geschichte mich einen Hauch dessen erkennen lässt, wie es für Gott gewesen sein muss, seinen einzigen Sohn für mich aufzugeben. Wisst ihr... ich war dieser Vater, und euer Pfarrer ist der Freund meines Sohnes."


Stelle dir vor, folgendes passiert Dir:

Eines Morgens während eines Gottesdienstes sind 2000 Christen überrascht, 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind und Maschinengewehre tragen. Einer der Männer ruft: Jeder, der bereit ist, eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!

Sofort fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der Versammelten. Von den 2000 bleiben nur ungefähr 20 stehen. Der Mann, der gesprochen hatte, nimmt seine schwarze Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt: Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst Du mit deinem Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag! Und die beiden Männer drehen sich um und gehen hinaus.


Hass gegen Jesu Liebe

Ein Zöllner kam zu Jesus und fragte IHN, Meister was muß ich tun um dir zu dienen?
Jesus sagte: Geh hin und halte meine Gebote und dann sei bereit auf meinen Ruf zu hören.
Einige Zeit verging und der Zöllner hatte seither keinen mehr betrogen, er befolgte auch die Gebote.
Das was ihm am schwersten fiel war, das er keine Lügen mehr über andere verbreitete, aber er schaffte es.
Dann klopfte es an seiner Tür. Jesus stand davor und der Zöllner bat ihn herein.
Dann sagte Jesus ich sehe das du dich sehr bemühst und ich würde dich gern in die Welt schicken um anderen von mir zu erzählen und ihnen das Evangelium zu bringen.
Dazu mußt du mich ganz in dein Herz herein lassen, damit ich dir meine ganze liebe in dein Herz geben kann, die du dann an andere weitergeben kannst.
Der Zöllner sagte voller Freude, Ja Herr ich möchte das Evangelium anderen bringen und dir dienen, komm bitte in mein Herz.
Da sagte Jesus, das kann ich nicht, denn dein Herz ist voller Hass gegen andere und das mußt du erst reinigen. Ich komme in einer Woche wieder.
Sehr traurig blieb der Zöllner zurück, denn er wußte nicht wie er das schaffen sollte.
Nach der Woche kam Jesus und der Zöllner sagte zu IHM, Herr ich kann es nicht allein, BITTE hilf mir und entferne allen schmutz aus meinem Herzen und fülle es mit deiner Liebe.
Jesus sprach, du hast erkannt das du es nicht allein kannst und ich sehe das du es ernst meinst.
Im selben Moment war sein Herz gereinigt und mit Jesu liebe erfüllt.
Jesus sagte, geh hin und Vergib allen die du vorher gehasst hast und dann beginn deinen Dienst für mich.
Voller freude verließ ein verwandelter Mann sein Haus, kein Hass war mehr in ihm und er konnte Vergeben.
Die Leute sagten, war das nicht der Zöllner, er ist ja fast nicht wiederzuerkennen.
Von nun an diente er Jesus und ER segnete ihn.

Eine Geschichte von einem der auch die reinigung seines Herzens und die liebe Jesu von IHM bekommmen hat.


Was ist für Gott das Wichtigste?

Auf dem Marktplatz bildete sich eine Schlange.
An Markttagen nichts besonderes, aber heute war kein Markt.
Was gab es für einen Grund?
Ich sah einen jungen Mann auf dem Boden sitzen.
Neben sich hatte er einen Stuhl stehen, auf dem ein Karton stand.
Die Menschen standen an, um hineinschauen zu können.
Die Reaktionen, nachdem sie einen Blick in den Karton geworfen hatten, waren sehr unterschiedlich. Manche schüttelten den Kopf.
Einige gingen nachdenklich weiter.
Die meisten aber lächelten, als hätten sie etwas Schönes gesehen.
Ich stellte mich neugierig in die Schlange.
Als noch drei Leute vor mir standen, sah ich ein Schild:
„Wenn Sie wissen wollen, was für Gott das Wichtigste ist, dann schauen sie in den Kasten!“
Endlich war ich an der Reihe.
Vorsichtig schaute ich in den Kasten.
Ich sah mein Spiegelbild! Im Kasten lag ein Spiegel,
und in ihm sah ich, wen Gott für den Wichtigsten hält:
mich.
Aber alle anderen Menschen hatten sich auch gesehen.
Denn Gott liebt alle Menschen.


Von Jesus Christus gehalten

Dies ist eine wahre Geschichte , die vor knapp 1 Jahr in den Südstaaten von Amerika geschah: Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 Jahre alt war, stritten sich ihre Eltern. Der Vater erschoss vor den Augen des Kindes erst seine Frau und dann sich selbst. Das Kind wurde daraufhin zu Pflegeeltern gegeben.

Die Pflegemutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche. Die Pflegemutter erzählt der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas über Jesus gehört hatte und sie bat sie, Geduld mit ihr zu haben. In der Sonntagsschule hielt die Lehrerin ein Bild von Jesus hoch und fragte:" Weiß einer von euch, wer das hier ist"? Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte: "Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern starben gehalten hat".


Ein lebendiger Stein

Ein Mann war mit seiner Gemeinde unzufrieden. Er sah die Mängel und Fehler, spürte den Sand im Getriebe und zog sich daraufhin immer mehr zurück. Er klagte und grollte. Da schenkte ihm Gott einen Traum. Ein Engel trug ihn hinauf in Gottes ewige Welt. Dort sah er das Haus Gottes als einen wunderbaren Tempel. Er staunte über das herrliche, majestätische Bauwerk. Doch da entdeckte er im Mauerwerk eine Lücke.

Offenbar fehlte dort ein Stein. So entstand in dem schönen Bauwerk ein hässliches Loch. «Was bedeutet diese Lücke im Haus Gottes?» fragte er den Engel. «Diese Lücke hast du gemacht, als du dich aus der Gemeinde zurückzogst!» sagte der Engel. «Gott wollte dich an dieser Stelle gebrauchen, aber du sahst nur die Fehler der anderen. Vor lauter Klagen und Grollen über die anderen bist du gar nicht dazu gekommen, deinen Platz auszufüllen. Nun gibt es im Tempel Gottes diese hässliche Lücke!»

Da erwachte der Mann. Und mit neuer Freude arbeitete er nun in der Gemeinde mit. Trotz aller Unzulänglichkeiten wollte er ein lebendiger Stein im Hause Gottes sein. Das Ganze mittragen und selber getragen werden. Er wollte die Lücke im Hause Gottes ausfüllen.


Im Leid liegt Sinn

Bei einer Schiffskatastrophe in der fernen Weite des Ozeans gab es nur einen einzigen Überlebenden, der sich auf eine unbewohnte Insel retten konnte. Dort baute er sich eine kleine Hütte und fristete mühsam sein Leben. Einsamkeit, Angst und Krankheit bedrängten ihn tief. Immer wieder suchte sein Blick den Horizont nach einem rettenden Schiff ab. Vergebens. Da betete er inständig zu Gott, er möge ihn aus seiner Hilflosigkeit befreien. Doch es war ihm, als wäre er von Gott und der Welt verlassen und vergessen worden.

Viele Monate waren bereits vergangen. Der Schiffbrüchige hatte die Phase des Aufbegehrens gegenüber seinem Schicksal abgelegt und sich damit abgefunden, ohne Trost und Hilfe sein weiteres Leben fristen zu müssen. Eines Tages war er wieder einmal auf der Suche nach Nahrung im Innern der Insel. Auf dem Rückweg zu seiner Hütte erblickte er schon von weitem Rauch. Als er näher herankam, musste er zu seinem Entsetzen feststellen, wie seine Hütte ein Raub der Flammen geworden war. Alles, was er hatte, war verbrannt. Da fiel er in allertiefste Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit. Er spürte, wie etwas ihn drängte, mit Gott zu hadern: "Ist das die Antwort auf meinen Glauben an Deine Güte? Herr, warum beantwortest du mein Vertrauen und mein beharrliches Beten anstatt mit Hilfe mit einem weiteren, vernichtenden Unglück? Ich kenne Deine Pläne nicht, möchte aber doch an dich glauben und dir vertrauen."

In seiner Betrübnis warf er sich in den Sand und weinte still vor sich hin. Als er endlich wieder das Gesicht hob, traute er seinen Augen nicht. Am Horizont tauchte eine Schiff auf, das ein Boot aussetzte und ihn an Bord holte. Überglücklich über seine Rettung drückte er dem Kapitän die Hand und fragte: "Wie haben Sie bloß gewußt, dass ich auf dieser Insel war und sehnsüchtigst auf meine Rettung wartete?" - "Das ist ganz einfach zu erklären", erwiderte dieser, "Wir haben ihre Rauchzeichen gesehen."


Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."


Ein frommer Rabbi

Ein frommer Rabbi pflegte jeden Tag in dem Tempel zu gehen. Da hatte er den Wunsch,
Gott möge ihn zu Hause besuchen. Und er trug die Bitte Gott vor. Gott sagte zu ihm:
„Einverstanden, morgen komme ich zu dir“.

Der fromme Rabbi lief nach Hause und bereitete alles vor.
Am anderen Morgen kam ein kleiner Junge vorbei und bat um ein Stück Kuchen.
Der Rabbi fertigte ihn ab: „Morgen kannst du kommen, heute geht es nicht“.
Mittags kam ein müder Wanderer zu ihm. Außerdem hatte er Hunger. „Nein, heute geht es nicht. Heute
kommt Gott zu mir“.
Spät am Abend erschien noch ein Bettler. Ärgerlich schickte ihn der Rabbi weg.
„Jede Minute erwarte ich Gott. Geh, du störst bloß!“
Der Tag neigte sich seinem Ende zu, und Gott ließ immer noch auf sich warten. Gott kam nicht.
Der Rabbi legte sich voller Zorn und Enttäuschung nieder. Am nächsten Morgen klagte er Gott im Tempel an.
„Seit Jahren komme ich hierher. Ist es da zu viel verlangt, dass du einmal zu mir kommst?“ Und
Gott antwortet ihm: „Was willst du? Dreimal war ich gestern bei dir. Und dreimal hast du mich fortgeschickt“.


Hört mir jetzt bitte einmal genau zu:

Seit Jahren habt Ihr mich gebeten, Eure Schulen zu verlassen, Eure Regierungen zu verlassen, einfach Euer Leben zu verlassen, Euch nicht mit meiner Gegenwart zu behelligen. Weil ich mich niemandem aufzwingen will und kann, habe ich mich zurückgezogen. Wie konntet Ihr also erwarten, dass ich den Täter aus Erfurt an der Schultür abfange und ihm die Waffen abnehme?

Wenn sich ein einziger darüber beklagt, dass in der Schule ein Kreuz hängt oder vor dem Unterricht gebetet wird, weil er sich dadurch in seiner Persönlichkeitsentfaltung gestört fühlt. Dann wird eben aus Rücksicht auf ihn eben das Kreuz abgehängt und nicht gebetet - die Mehrheit schweigt und Ihr seid stolz auf Eure Toleranz.
Wenn heute gegen mein Wort - ach Ihr kennt es ja: Du sollst nicht töten usw. - protestiert wird, es schränke die Freiheit und den autonomen Willen ein, dann sagt Ihr dazu Euer o.k. - und ganze Generationen wachsen heran ohne mein Wort.
Wenn Frauen sagen, wir treiben unsere Kinder ab, weil unser Bauch uns gehört - dann ist Euer Einverständnis gewiss. Schließlich ist Euch Eure Selbstverwirklichung wertvoller und wichtiger als ein Menschenleben.
Wenn Künstler lautstark dazu auffordern, ihre Redefreiheit dürfe in keinster Weise eingeschränkt werden und sie dürften im Namen der Kunst alles zeigen, was es an Gewalt, uneingeschränkten Sex und Perversionen so gäbe - da habt Ihr Euer o.k. genickt.
Und wenn dann in euren TV - Programmen Szenen von Vergewaltigung, Drogenkonsum, Mord in allen Variationen am Freitag, Samstag und Sonntag Abend vorkamen, dann habt Ihr das verharmlost: Es gehe doch nur um Unterhaltung und jeder könne ja abschalten!

Betroffen und ratlos habt Ihr Euch gefragt: Warum können unsere Kinder nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden? Lernen sie das nicht mehr in der Schule? Entsetzt habt Ihr festgestellt, dass es Euren Kleinen nichts ausmacht, Klassenkameraden schon am Boden liegend zu treten, Mitschüler zu verhöhnen, wenn sie nicht die neuesten Trendklamotten anhatten: Mobbing im Klassenzimmer! Entsetzt habt Ihr festgestellt: Auch meine Tochter, mein Sohn könnte so was tun, denn es dämmerte Euch die Erkenntnis: Was der Mensch sät, wird er auch ernten. Lieber Gott, wo warst Du, als mein Sohn im Rausch an einen Baum fuhr? Wo warst Du, als sich der Täter von Erfurt wie in einer Ekstase kaltblütig seine Opfer aussuchte und hingerichtet hat?

Eigenartig, wie leicht Ihr Euch meiner Person entsorgt und wie schnell Ihr Euch wundert, dass es in Eurer (und meiner) Welt so gnadenlos höllisch zugeht.
Eigenartig, wie Ihr den Zeitungen bedenkenlos Glauben schenkt, die Bibel aber in Frage stellt und als Märchenbuch abtut.
Eigenartig, wie jemand sagen kann: Ich glaube an Gott - aber am liebsten ist es mir, wenn er mich in Ruhe lasst und wenn nach einer dreiviertel Stunde der Zauber vorbei ist.
Eigenartig, wie schnell Ihr über andere urteilt, aber Euch gegenüber naiv und kritiklos dahinlebt.
Eigenartig, wie leicht Brutalität, das Vulgäre und Obszöne frei durch den Cyberspace fließen, aber gleichzeitig die öffentliche Diskussion über den Religionsunterricht angeheizt wird, weil er angeblich nicht mehr in unsere plurale Gesellschaft passe.
Eigenartig, wie viel besorgter Ihr darüber seid, was die Leute von Euch denken als darüber, was ich über Euch denke!

Und Ihr fragt immer noch: Lieber Gott, wo warst Du?

Ich wollte bei euch sein - das ist ja mein Name und mein Wesen. Man hat mir aber klargemacht, dass der Anblick meines gekreuzigten Sohnes sich schädlich auf die seelische Entwicklung der Kinder auswirke und gar die kostbare Freiheit eines Lehrers einenge.. - und dabei lasst Ihr die Seelen der Kinder am laufenden Fernseher vergiften! Ich wollte bei Euch sein, aber ihr wollt meinen Namen aus eurem Grundgesetz streichen, weil das die anderen Religionen benachteiligt....und Ihr vergesst, was zwei Weltanschauungen ohne mich bei Euch angerichtet haben? (Nationalsozialismus, Kommunismus)

Ihr wollt eine Politik machen - ohne mich -, und nun wundert ihr Euch, dass ich das zulasse und Euren Wünschen entspreche? Soll ich eingreifen, wenn Ihr den Ast absägt, auf dem Ihr sitzt? Und wenn Ihr dann im Herunterfallen nach mir ruft - soll ich da eingreifen und Euch auffangen? Lebt Euer Land in jener Sorglosigkeit wie im alten Rom, wo schon die jungen Völker vor der Tür standen und die Römer es nicht merken wollten?


 Der Besucher

Eines Tages wollte ein Mann einen Gottesdienst besuchen. Er kam früh an, parkte seinen Wagen und stieg aus. Ein anderes Fahrzeug hielt neben ihm an und der Fahrer rief ihm zu: „Hey, hier parke ich aber immer! Sie haben meinen Platz eingenommen!“

Der Besucher ging in den Gottesdienstraum, fand einen leeren Stuhl und setzte sich. Da kam eine junge Dame auf ihn zu und sagte: "Das ist mein Platz! Sie haben meinen Platz eingenommen!“

Der Besucher war ein wenig pikiert von diesem so wenig herzlichen Willkommen, sagte jedoch nichts.

Nach dem Gottesdienst ging der Besucher in die Cafeteria und setzte sich. Ein Gemeindemitglied kam und sagte: „Hier sitze ich aber immer! Sie haben meinen Platz eingenommen!”

Der Besucher war nun noch betrübter, sagte aber immer noch nichts.

Am Nachmittag erschien er wieder zum Gebetstreffen. Die Gemeinde betete, Jesus möge kommen und unter ihnen wohnen. Da veränderte sich plötzlich die Erscheinung des Besuchers. Entsetzliche Wunden wurden an seinen Händen und mit Sandalen beschuhten Füßen sichtbar.

Ein Gemeindemitglied bemerkte ihn und fragte: „Was ist denn mit Ihnen passiert?“

Der Besucher erwiderte: “Ich habe Ihren Platz eingenommen.“

Autor unbekannt


 Eine wahre Weihnachtsgeschichte: Ich bin es, Jesus!

Paul sitzt auf den kalten Steinen der Kirchentreppen von St. Jakob. Wie so oft bettelt er um Almosen. Wenn Gottesdienst ist, öffnet er den Besuchern die Tür und lächelt sie mit seinem fast zahnlosen Mund freundlich an.

Der 55-Jährige gehört zur Schar der Obdachlosen, die ums tägliche Überleben kämpfen. Sein Körper ist ausgemergelt, nicht nur von Kälte und Hunger, sondern vor allem durch den Alkohol. Er sieht viel älter aus als er ist. Wenn er doch nur die Kraft hätte, gegen diese Sucht anzukämpfen, denkt er so oft. Und er nimmt sich fest vor, mit dem Trinken aufzuhören. Aber wenn der Abend kommt und mit ihm die Erinnerungen an seine Familie, die er bei einem tragischen Unfall verloren hatte, dann greift er zur Flasche. Der Alkohol betäubt dann die Leere in seiner Seele, wenn auch nur für kurze Zeit. Die Weinflasche ist seine treue Begleiterin und die Leberzirrhose und andere Krankheiten fressen an ihm. Die Farbe seines Gesichts lässt nichts Gutes ahnen. Für die Leute des Viertels gehört Paul irgendwie zu der Kirchentreppe, so wie eine Statue. Und so behandeln sie ihn auch. Die meisten beachten ihn kaum und die, die ihn wahrnehmen, fragen sich, wie lange er wohl noch durchhält.

Nur der Pfarrer und seine neue Gemeindereferentin kümmern sich um ihn. Vor allem Schwester Petra, die junge Steyler Missionarin, kommt jeden Tag zu ihm. Er freut sich über ihre Besuche, bei der sie ihm auch immer etwas zu essen mitbringt. Aber selbst der Schwester ist es nicht gelungen, Paul von der Strasse zu holen. Er will nicht mal ins Pfarrhaus, um dort zu essen oder sich zu waschen.

Jeden Abend, wenn es dunkel ist und ihn keiner sieht, schlüpft Paul in die dunkle und leere Kirche. Dann setzt er sich auf die Kirchenbank in der ersten Reihe, direkt vor den Tabernakel. Dort sitzt er schweigend und bewegungslos fast eine Stunde, bevor er aufsteht, durch den Mittelgang schlurft, hin zum Hauptportal und im Dunkel der Nacht verschwindet. Wohin weiß keiner, aber am nächsten Morgen sitzt er wieder vor dem Portal der Kirche.

Und so vergehen die Tage. Schwester Petra fragte ihn einmal: „Paul, ich sehe, dass du jeden Abend in die Kirche gehst. Was macht du denn dort in dieser Stunde? Betest Du?“

„Ich bete nicht“, antwortete Paul. « Wie sollte ich den beten können! Seit der Zeit, als ich als kleiner Junge im Religionsunterricht war, habe ich alle Gebete vergessen. Ich kann keines mehr! Was ich da mache? Das ist ganz einfach: Ich gehe zum Tabernakel, dort wo Jesus ganz allein in seinem Kästchen ist, und sage ihm: Jesus! Ich bin’s, Paul. Ich komme dich besuchen. Und dann bleibe ich noch ein bisschen, damit halt jemand da ist.“

Am Morgen des Heiligen Abends bleibt der Platz, an dem Paul so viele Jahre gesessen hat, leer. Schwester Petra mach sich sofort auf die Suche nach ihm. Nach einiger Zeit findet sie ihn im Krankenhaus, das in der Nähe der Kirche ist. Am Morgen hatten ihn Passanten bewusstlos unter einer Brücke gefunden und den Notarzt geholt. Jetzt liegt Paul im Krankenbett.

Als die Steyler Schwester ihn sieht, erschrickt sie. Paul ist an viele Schläuche angeschlossen, sein Atem geht flach. Und er hat die für Sterbende typische graue Gesichtsfarbe. „Sind Sie eine Angehörige?“ Die Stimme des Arztes schreckt Petra aus ihren Gedanken. „Nein, aber ich werde mich um ihn kümmern“, antwortet sie spontan. „Da gibt es nicht mehr viel zu tun. Er liegt im Sterben.“ Der Arzt schüttelt betrübt den Kopf. Schwester Petra setzt sich neben Paul, nimmt seine Hand und betet eine Zeitlang. Dann geht sie traurig zurück in die Pfarrei. Am nächsten Tag kommt sie wieder und ist schon darauf gefasst, die traurige Nachricht von seinem Tod zu bekommen... Aber nein, was ist das? Sie traut ihren Augen nicht. Paul sitzt aufrecht und frisch rasiert in seinem Bett. Mit wachen Augen und lebendigem Blick schaut er die hereinkommende Schwester freudig an. Ein Ausdruck unbeschreiblichen Glücks strahlt aus seinem leuchtenden Gesicht. Petra kann es nicht glauben: Ist das wirklich der Mann, der noch gestern mit dem Tode rang? „Paul, das ist ja unglaublich, Du bist wirklich auferstanden. Du bist gar nicht mehr wiederzuerkennen. Was ist nur mit dir passiert? „Na ja, es war gestern Abend, kurz nachdem du gegangen bist. Da ging es mir gar nicht gut. Dann habe ich plötzlich jemand hier am Fußende meines Bettes stehen sehen. Er war schön, unbeschreiblich schön... Das kannst du dir gar nicht vorstellen! Er lächelte mich an und sagte: Paul! Ich bin’s, Jesus. Ich komme dich besuchen.“

Paul hat seit diesem Tag keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Schwester Petra hat ihm im Pfarrhaus ein kleines Zimmer gegeben und ihm eine Stelle als Gärtner besorgt. Sein Leben hat sich seit jenem Weihnachtstag komplett geändert. Paul hat neue Freunde in der Pfarrgemeinde gefunden. Wann immer er kann, hilft er Schwester Petra. Aber eines ist geblieben:

Wenn es dunkel wird, dann schlüpft er in die Kirche, setzt sich vor den Tabernakel und sagt: „Jesus, ich bin’s, Paul. Ich komme dich besuchen.“

Jürgen Wetzel, Autor dieses Berichtes, versichert, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Aus RU 50/2010 Wöchentliche Depesche christlicher Nachrichten


 Auch wenn es regnet

In einer Stadt in China lebte ein gläubiger Kaufmann, der seinen Laden, entgegen der Sitte, Sonntags schloss. So hatte er Gelegenheit, am Sonntagmorgen unter Gottes Wort zu gehen und nachmittags auf die Straße, um Traktate zu verteilen.
Eines Sonntagnachmittags saß der Kaufmann, müde von der anstrengenden Woche, in seinem Zimmer und las. Auf dem Schreibtisch lag ein Bündel Traktate. Draußen regnete es. Da kam sein elfjähriger Sohn herein. Als er den Vater im Zimmer sah, fragte er erstaunt:
"Vater, warum verteilst du denn heute keine Traktate?"
"Es regnet zu sehr", antwortete er.
"Ja, Vater, rettet denn Gott keine Menschen, wenn es regnet?"
Der Kaufmann wurde ein wenig verlegen, aber dann erklärte er: "Wenn es so heftig regnet, sind nur wenige Leute auf der Straße. Außerdem bin ich auch sehr müde, deshalb gehe ich heute nicht aus."
"Vater, soll ich für dich gehen?" fragte der Kleine. Während der Vater dem Jungen über das Haar strich, bettelte dieser: "Vater, bitte, lass mich gehen!"
"Es bringt nichts bei diesem Regen", sagte der Vater, noch immer zögernd. "Wenn ich aber meine Gummistiefel anziehe und einen Regenschirm mitnehme ...?"
Da nickte der Vater. Solchem Bitten konnte er nicht länger widerstehen, und er gab ihm einige Traktate.
Eifrig lief der Chinesenjunge hinaus auf die Straße. Es regnete in Strömen; kaum ein Fußgänger war zu sehen. Es dauerte lange, bis er das erste Schriftchen verschenken konnte. Jetzt wurde es schon dunkel, und unaufhörlich regnete es weiter.
"Komm zurück, wenn du die Traktate verteilt hast", war die Mahnung des Vaters gewesen. Die wollte er genau befolgen, und darum musste er auch noch das letzte Traktat, das er besaß, verteilen, ehe er zurückkehrte.
Aber er traf keinen einzigen Menschen mehr. Bald gelangte er an eine Querstraße; auch hier zeigte sich niemand. Was sollte er nun mit dem letzten Traktat tun? Da kam ihm plötzlich ein guter Gedanke: Die Menschen kommen nicht zu mir, da gehe ich zu ihnen! Entschlossen ging er auf die nächste Wohnungstür zu und klopfte an.
"Wer ist da?" fragte eine Stimme. Sein Herz pochte, halb aus Furcht, halb aus Freude. Endlich sollte sich für sein letztes Schriftchen ein Empfänger finden! Er wartete einen Augenblick, und als keiner die Tür öffnete, klopfte er erneut. Zaghaft hielt er sein Ohr an den Türspalt, um zu hören, ob sich drinnen etwas regte.
"Wer ist draußen?" fragte die Stimme wieder, aber die Tür öffnete sich noch immer nicht. Nach einer Weile wurde er ungeduldig, ballte die Hand zur Faust und klopfte noch einmal kräftig an die Tür. Diesmal hörte er nicht auf, bis geöffnet wurde. Es erschien eine alte Frau mit einem so merkwürdigen Gesicht, dass er erschrak. Aber er fasste sich ein Herz und sagte freundlich:
"Entschuldigen sie bitte, aber ich bin gekommen, um ihnen das Evangelium zu bringen." Er reichte der Frau das letzte Traktat hin, dann lief er schnell nach Hause.
Am nächsten Sonntagabend war der kleine Versammlungsraum der Christengemeinde bis auf den letzten Platz besetzt. Der Kaufmann hatte diesmal seinen Sohn mitgenommen. Nach der Stunde erhob sich eine alte Frau. Sie bat, man möge ihr gestatten, etwas zu sagen. Auf ihrem runzligen Gesicht lag ein stiller Glanz. Sie erzählte:
"Dem Herrn sei Dank, der seinen Engel gesandt hat, um mich zu retten! Ich habe meinen Mann und meinen Sohn verloren. Einsamkeit und Not waren so über mich gekommen, dass ich am letzten Sonntag in meiner Verzweiflung mit Gott haderte. Draußen war es schon dunkel und es regnete; in meinem Innern aber war es noch finsterer. Da klopfte es an meine Tür. Ich wollte warten, bis der Anklopfer draußen weitergegangen war. Aber das Klopfen begann von neuem und hörte nicht auf, bis ich schließlich die Tür öffnen musste. Draußen stand ein kleiner Junge, der mich so froh anschaute und mir ein Schriftchen entgegenhielt. Da wusste ich: Gott hat mich nicht vergessen; er hat seinen Engel gesandt, um mir zu helfen. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Als der Junge wieder gegangen war, fiel ich auf meine Knie, bekannte dem Herrn meine Sünden und bat um Vergebung. Preist Gott mit mir, denn er hat mich angenommen. Er hat mich gerettet."
Überglücklich flüsterte der kleine Junge dem Vater ins Ohr: "Das ist sie!"

Verfasser unbekannt


Ein Mann war mit seiner Gemeinde unzufrieden

Er sah die Mängel und Fehler, spürte den Sand im Getriebe und zog sich daraufhin immer mehr zurück. Er klagte und grollte. Da schenkte ihm Gott einen Traum. Ein Engel trug ihn hinauf in Gottes ewige Welt. Dort sah er das Haus Gottes als einen wunderbaren Tempel. Er staunte über das herrliche, majestätische Bauwerk. Doch da entdeckte er im Mauerwerk eine Lücke.

Offenbar fehlte dort ein Stein. So entstand in dem schönen Bauwerk ein hässliches Loch. «Was bedeutet diese Lücke im Haus Gottes?» fragte er den Engel. «Diese Lücke hast du gemacht, als du dich aus der Gemeinde zurückzogst!» sagte der Engel. «Gott wollte dich an dieser Stelle gebrauchen, aber du sahst nur die Fehler der anderen. Vor lauter Klagen und Grollen über die anderen bist du gar nicht dazu gekommen, deinen Platz auszufüllen. Nun gibt es im Tempel Gottes diese hässliche Lücke!»

Da erwachte der Mann. Und mit neuer Freude arbeitete er nun in der Gemeinde mit. Trotz aller Unzulänglichkeiten wollte er ein lebendiger Stein im Hause Gottes sein. Das Ganze mittragen und selber getragen werden. Er wollte die Lücke im Hause Gottes ausfüllen

1. Petrus 2,4-5:
Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein! Die Menschen haben ihn zwar als unbrauchbar weggeworfen, vor Gott aber ist er eine ausgesuchte Kostbarkeit
Und lasst euch selbst als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, die geistliche Opfer bringt. Durch Jesus Christus nimmt Gott solche Opfer gern an.
 


Spötter der letzten Tage

Auf der Bühne steht ein Mensch,
schleudert Hohn und Spott,
auf die Bibel, auf die Christen,
auf den großen Gott.

Das Publikum, das applaudiert,
es jubelt, juchzt und lacht
und der Satan fühlt sich wohl,
freut sich seiner Macht.

Auf der Bühne steht ein Mensch,
pornographisch nur,
predigt Sünde, Laster, Dreck,
von Würde keine Spur.

Das Publikum, das applaudiert,
es jubelt, juchzt und lacht,
sieht nicht das Dämonenheer,
das auf den Weg sich macht.

Auf der Bühne steht ein Mensch
und täglich werden´s mehr,
Prediger der Dunkelheit,
Clown des Teufelsheer.

Das Publikum, das applaudiert,
es jubelt, juchzt und lacht
und die Engel sind bestürzt
über soviel Nacht.

Auf der Bühne steht ein Mensch,
fürchtet kein Gericht,
willig folgt ihm seine Schar,
scheut das helle Licht.

Das Publikum, das applaudiert,
es jubelt, juchzt und lacht,
denn der Teufel ködert den,
der nicht ständig wacht.

Auf der Bühne stand ein Mensch,
er war Gottes Sohn,
nahm die Schuld der Menschen fort,
trug den Sündenlohn.

Das Publikum hat applaudiert,
gejubelt und gelacht...
Spötter heute ahnen nicht,
von der großen Macht.

Mit der der Herr der Liebe kommt,
wenn er einst erscheint,
Zähneklappern wird dann sein
und der Spötter weint...

Hans-Georg Wigge
 


Warum sind die Kirchen nur so leer?

In einer christlichen Gemeinde war ein fremder Prediger als Urlaubsvertretung eingeladen. An diesem Sonntagmorgen vor dem Gottesdienst rasierte er sich nicht, duschte nicht und putze auch seine Zähne nicht. Er zog seine schlechtesten Klamotten an, die er fand. Sie waren schmutzig, fleckig, abgenutzt und rochen auch, weil sie eigentlich in dem Müll sollten. Dann ging er in ein Geschäft (in Amerika sind die Geschäfte auch sonntags geöffnet) und kaufte eine Flasche Bier und lieh sich einen Einkaufswagen. Er füllte den Wagen mit Kartons, Aluminiumdosen und anderen Müll. Und dann schüttete er das Bier über seine Kleidung. Dann etwa 5 Minuten vor dem Gottesdienst schob er langsam seinen Wagen bis vor die Tür der Kirche. Dort kramte er für eine Minute im Einkaufswagen herum, ging dann in die Kirche und setze sich ganz ruhig auf die hinterste Bankreihe. Man hätte jetzt in der Kirche eine Stecknadel fallen hören können. Natürlich erkannte niemand den Pastor. Das einzige, was die Leute sahen sahen, war einen Penner, der auf der hintersten Bankreihe sitzt, und der einen penetranten Gestank an sich hatte! Es war schrecklich.
Schließlich ging einer von den Verantwortlichen der Gemeinde zu ihm und sagte dem Mann, dass er gehen müsse. So tat er es auch. Er stand auf, ging wieder zur Tür hinaus. Über die Seitentür der Kirche kam er dann wieder in den vorderen Teil der Kirche herein und wartete etwas versteckt bis er zu predigen dran war. Dann trat er auf die Kanzel um in den Kleidern des Obdachlosen zu predigen.
 


Ausgeladen....

Ein Farbiger wünschte, in eine New Yorker Gemeinde aufgenommen zu werden. Der Pfarrer war reserviert. „Tja“, sagte er, „da bin ich nicht sicher, ob es unseren Gemeindemitgliedern recht sein würde. Ich schlage vor, Sie gehen erst mal nach Hause und beten darüber und warten ab, was ihnen der Allmächtige dazu zu sagen hat.“
Einige Tage später kam der Farbige wieder. Er sagte: „Herr Pfarrer, ich habe Ihren Rat befolgt. Ich sprach mit dem Allmächtigen über die Sache, und er sagte zu mir: Bedenke, dass es sich um eine sehr exklusive Kirche handelt. Du wirst wahrscheinlich nicht hineinkommen. Ich selbst versuche das schon seit vielen Jahren, aber bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen.“
 


Der Unterschied zwischen einem "Lobpreischorus" und einem Lied aus dem Gesangbuch:

Ein alter Bauer fuhr über´s Wochenende in die Großstadt. Dort besuchte er eine große Gemeinde. Als er nach Hause kam, fragte seine Frau, wie es gewesen sei. "Nun", meinte der Bauer, "es war o.k. Man macht dort aber etwas Neues. Man singt Lobpreischorusse statt Lieder!" - "Lobpreischorusse?" - "Ja! Sie sind ähnlich wie Lieder, aber anders!" - "Was ist denn der Unterschied?"

Der Bauer sagte: "Es ist so. Wenn ich Dir sagen würde: ´Martha, die Kühe sind im Maisfeld´, das wäre ein normales Lied. Aber wenn ich sagen würde ´Martha, Martha, Martha, Martha, die Kühe, die großen Kühe, die braunen Kühe, die schwarzen Kühe, die weißen Kühe, die schwarz-weißen Kühe, die Kühe, die Kühe, die Kühe sind im Maisfeld, sind im Maisfeld, sind im Maisfeld!´ Dann wäre das ein Lobpreischorus!"

Aus einem Rundbrief von Christen in Kanada


Ein wohlhabender irischer Großgrundbesitzer

hielt den auf seinen Gütern beschäftigten Leuten einmal eine sehr originelle Predigt. Er gab an allen wichtigen Plätzen seiner weiten Ländereien folgende Meldung bekannt:
„Am kommenden Montag bin ich in der Zeit von zehn bis zwölf Uhr im Büro meines Landhauses anzutreffen. In dieser Zeit bin ich bereit, alle Schulden meiner Landarbeiter zu bezahlen. Die unbezahlten Rechnungen sind mitzubringen.“
Dieses ungewöhnliche Angebot wird tagelang zum Gesprächsstoff. Manche halten es für einen üblen Schwindel, andere vermuten einen Haken darin, denn niemals ist bisher derartiges offeriert worden. Der angekündigte Tag rückt heran. Zahlreiche Leute finden sich ein. Pünktlich um zehn tritt der Gutsherr ein und verschwindet wortlos hinter seiner Bürotür. Niemand wagt es, einzutreten. Vielmehr diskutiert
man unentwegt über die Echtheit der Unterschrift und die Motive des Chefs. Um halb zwölf schließlich erreicht ein altes Ehepaar das Büro. Der alte Mann mit einem Bündel Rechnungen in der Hand erkundigt sich mit zitternder Stimme, ob hier die Schulden bezahlt werden. Er wird verhöhnt: „Bis jetzt hat er noch nichts bezahlt!“ Ein anderer: „Es hat auch noch keiner versucht, aber wenn
er es wirklich tut, dann kommt schnell und informiert uns.“ Dennoch wagen es die beiden Alten. Sie werden freundlich empfangen, die Beträge werden addiert, und sie erhalten einen vom Gutsherrn unterzeichneten Scheck über die Gesamtsumme.
Als sie gerade voller Dankbarkeit das Büro verlassen wollen, sagt er: „Bleiben Sie bitte noch bis 12 Uhr hier, wenn ich das Büro schließe.“ Die beiden Alten verweisen auf die wartende Menge da draußen, die von ihnen hören will, ob das Angebot wahr sei. Es bleibt beim strikten Nein: „Sie haben mich beim Wort genommen, und die da draußen müssen das gleiche tun, wenn sie ihre Schulden
beglichen haben wollen.“ Das Angebot des Gutsbesitzers galt für alle seine Leute, und sein Konto reichte aus, um alle Schulden zu tilgen. Schuldenfrei wurde aber nur das eine Ehepaar, das seinem Wort vertraute.
(Quelle: Gitt aus F. König, „Du bist gemeint“, S. 127ff., stark gekürzt)


Eine junge schwangere Frau


 

„Eine junge schwangere Frau kam aufgrund von Blinddarmschmerzen ins Krankenhaus. Die Ärzte mussten ihren Bauch mit Eis behandeln und rieten ihr, das Kind abzutreiben. Das sei die beste Lösung, denn es würde mit einigen Behinderungen geboren werden. Doch die junge mutige Frau entschied sich gegen Abtreibung, und das Kind wurde geboren. Die Frau war meine Mutter, und das Kind war ich.
Andrea Bocelli“