Perlen aus den Schriften von Ellen Gould Withe 2



Das reine Kennzeichen der Warheit

Und der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!
Hesekiel 9,4

Bitte beachtet folgenden Punkt sorgfältig: Die Menschen, die das reine Kennzeichen der Wahrheit erhalten, durch die Kraft des Heiligen Geistes in ihnen gewirkt und durch ein Zeichen symbolisiert, das ihnen der Mann im Leinenkleid anbringt, sind jene, die "seufzen und jammern über alle Greuel", die in der Gemeinde geschehen.
Leute, die über ihren geistlichen Verfall nicht betrübt sind, und die wegen der Sünden anderer nicht trauern, werden ohne das Siegel Gottes sein...
Nicht alle, die vorgeben den Sabbat zu halten, werden auch versiegelt werden. Unter denen, die andere in der Wahrheit unterrichten, werden viele nicht mit dem Siegel Gottes gezeichnet werden an ihrer Stirn. Sie hatten zwar das Licht der Wahrheit, sie kannten den Willen ihres Meisters, sie verstanden jeden Punkt unseres Glaubens, aber sie hatten nicht die entsprechenden Werke vorzuweisen... Kein einziger von uns wird das Siegel Gottes empfangen, solange unser Charakter auch nur einen Flecken aufweist. Es bleibt uns überlassen, unsere Charakterschwächen loszuwerden und den Seelentempel von jeder Verschmutzung zu reinigen. Dann wird der Spätregen auf uns fallen, wie damals der Frühregen auf die Jünger fiel...
Was unternehmt ihr, liebe Brüder, um euch vorzubereiten? Wer sich mit der Welt vereint, wird von der Welt geprägt und bereitet sich auf das Malzeichen des Tieres vor. Die Menschen, die sich selber mißtrauen, sich vor Gott demütigen und
ihre Seele reinigen, indem sie der Wahrheit gehorchen, bekommen die Prägung vom Himmel und bereiten sich vor, das Siegel Gottes an der Stirn zu empfangen. Wenn das Dekret verabschiedet ist und der Stempel aufgedrückt wird, dann wird ihr Charakter in alle Ewigkeit rein und fleckenlos bleiben.
Jetzt ist die Zeit der Vorbereitung. Das Siegel Gottes wird niemals auf die Stirn eines unreinen Mannes oder einer unreinen Frau gedrückt werden. Es wird niemals auf die Stirn der ehrgeizigen, in die Welt verliebten Männer oder Frauen geprägt werden. Es wird niemals auf die Stirn verlogener oder unaufrichtiger Männer oder Frauen gesetzt werden. Alle, die das Siegel empfangen, müssen fleckenlos vor Gott stehen - Kandidaten für den Himmel.
Zeugnisse für dir Gemeinde Band 3+5



Wer empfängt das Siegel? 

"Und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig."
Offenbarung 14,5

Nur solche werden durch die Tore der Heiligen Stadt eingelassen werden, die den Paß haben: das Siegel des lebendigen Gottes...
Und das Siegel des lebendigen Gottes wird nur auf solche gedrückt werden, die Christus im Charakter ähnlich sind.
Wie Wachs vom Siegel geprägt wird, so soll die Seele vom Geist Gottes geprägt werden und das Bild Christi tragen.
Viele werden das Siegel Gottes nicht empfangen, weil sie seine Gebote nicht halten oder keine Früchte der Gerechtigkeit zeigen.
Die große Masse der Namenschristen wird am Tag Gottes bitter enttäuscht werden: Sie tragen nicht das Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn. Lau und halbherzig wie sie sind, machen sie Gott viel mehr Schande als erklärte Ungläubige. Sie tappen im Dunkeln, während sie im Mittagslicht des Wortes gehen könnten, geführt von dem Einen, der keine Fehler macht...
Menschen, die vom Lamm zu den Quellen des lebendigen Wassers geleitet werden und von deren Augen er alle Tränen abwischen wird, sind solche, die jetzt das Wissen und das Verständnis empfangen, das in der Bibel, dem Wort Gottes, offenbart ist...
Wir sollen keinen Menschen nachahmen. Kein menschliches Wesen ist weise genug, um unser Maßstab zu sein. Wir sollen auf den Menschen Jesus Christus schauen, der es in der Erreichung der Gerechtigkeit und Heiligkeit zur Vollkommenheit gebracht hat. Er ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Er ist der Mustermensch. Seine Erfahrung ist das Maß für die Erfahrung, die wir uns aneignen sollen. Sein Charakter ist unser Modell. Darum wollen wir unsere Gedanken von den Schwierigkeiten und Problemen dieses Lebens abwenden und sie auf ihn richten, damit wir durch das Anschauen in sein Bild verwandelt werden. Wir können Christus mit Nutzen anschauen. Wir dürfen gefahrlos auf ihn blicken, denn er ist allweise. Indem wir zu ihm hinsehen und an ihn denken, wird er, die Hoffnung der Herrlichkeit, in uns Gestalt annehmen.
Laßt uns mit aller von Gott geschenkte Kraft danach streben, unter den Hundertvierundvierzigtausend zu sein!
Bibelkommentar Band 7, S. 970


 

  Gott erwartet mehr tätige Nächstenliebe

Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das höhnische Fingerzeigen und das unheilvolle Reden; wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst – dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag!
Jesaja 58,9.10

Alle, die vorgeben, Gottes Gebote zu halten, sollten sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen und überlegen, ob es nicht Gründe gibt, warum sie nicht ein größeres Maß des Heiligen Geistes bekommen haben. Viele haben sich dem Egoismus hingegeben! Sie halten sich für besonders [von Gott] erhoben, kümmern sich aber nicht um die Bedürftigen, verschließen ihr Ohr den Schreien der Unterdrückten und sprechen harte und schneidende Worte zu denen, die Zuwendung nötig hätten. Mit ihrer Herzenshärte beleidigen sie Gott täglich. Menschen in Not brauchen das Mitgefühl und Interesse ihrer Mitmenschen. Sie haben ein Recht auf Hilfe, Trost und christliche Liebe, erfahren sie aber nicht.
Jede Nichtachtung der leidenden [Kinder] Gottes wird in den Büchern des Himmels notiert, als würde sie Christus selbst betreffen (siehe Mt 25,42-45). Jedes einzelne Gemeindeglied sollte seine Einstellung und sein Verhalten genau prüfen und überlegen, ob sie mit dem Geist und dem Werk Jesu übereinstimmen. Wenn das nicht der Fall ist, was kann es dann vorbringen, wenn es vor dem Richter der ganzen Welt stehen wird? Kann der Herr [Christus] zu ihm sagen: "Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt die neue Welt Gottes in Besitz, die er seit Erschaffung der Welt für euch als Erbe bereithält!"? (Mt 25,34 vgl. V 31.32)
Christus hat seine Interessen mit denen der leidenden Menschheit identifiziert. Wenn wir ihn in Gestalt seiner leidenden [Kinder] missachten, werden alle unsere Gottesdienste, alle unsere Versammlungen und all die Maschinerie, die zum Fortschritt des Werkes Gottes eingerichtet wurde, wenig Nutzen haben. [Christus sagte:] "Dies sollte man tun und jenes nicht lassen." (Lk 11,42) [Uns droht das Urteil:] "Gott hat dich gewogen und für zu leicht befunden. Du kannst nicht vor ihm bestehen." (Dan 5,27)
Wer zu den Heiligen im Himmel gehören wird, wird zuerst zu den Heiligen auf der Erde gehören. Sie werden nicht ihren eigenen Vorstellungen folgen, nicht um der Anerkennung willen arbeiten, weder leere Worte reden noch andere verurteilen oder unterdrücken. Sie werden dem Licht des Lebens folgen und Erkenntnisse, Trost, Hoffnung und Ermutigung an die Hilfsbedürftigen weitergeben, die Unterstützung brauchen, aber nicht Tadel und Vorwürfe.
Advent Review and Sabbath Herald, 4. August 1891


 

  Mehr Mitarbeit der Gemeindemitglieder erforderlich

Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens;  sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
Apostelgeschichte 2,46.47

Jeder wahrhaft bekehrte Nachfolger Christi wird den intensiven Wunsch verspüren, andere Menschen aus der Finsternis des Irrtums in das wunderbare Licht der Gerechtigkeit Christi zu führen. Die große Ausgießung des Geistes Gottes, die die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit erleuchten wird (siehe Offb 18,1), wird erst kommen, wenn wir ein erleuchtetes Volk [von Gläubigen] sind, die aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet, Mitarbeiter Gottes zu sein. Wenn wir uns völlig und von ganzem Herzen dem Dienst für Christus hingeben, wird Gott diese Hingabe durch die überreichliche Ausgießung seines Geistes anerkennen. Dies wird aber nicht geschehen, solange die Mehrheit der Gemeindeglieder keine Mitarbeiter Gottes sind. Gott kann seinen Geist nicht ausgießen, wenn Selbstsucht und Selbstgefälligkeit so [deutlich] zu Tage treten und solange eine Einstellung herrscht, die sich mit der Frage Kains beschreiben lässt: "Soll ich meines Bruders Hüter sein?" (1 Mo 4,9)
Wenn die Wahrheit für diese [letzte] Zeit und die zunehmenden Zeichen, die bezeugen, dass "das Ende aller Dinge nahe gekommen" ist (1 Ptr 4,7), nicht genügen, um die schlafenden Energien derjenigen, die sich zur Wahrheit bekennen, zu wecken, werden sie von einer Finsternis überwältigt werden, die dem Maß des erhaltenen Lichtes entspricht. Sie haben für ihre Gleichgültigkeit auch nicht die geringste Entschuldigung, die sie Gott am großen Tag der letzten Abrechnung präsentieren könnten. Sie werden keinen Grund anführen können, warum sie nicht im Licht der heiligen Wahrheit des Wortes Gottes gelebt und gearbeitet haben und es versäumten, einer von der Sünde verdunkelten Welt durch ihr Verhalten, ihr Mitgefühl und ihren Eifer die unbestreitbare Macht und Realität des Evangeliums zu offenbaren.
Es sind nicht nur die Prediger, sondern auch die Laienglieder, die nicht alles, was sie können, dazu beitragen, um Menschen durch ihre Lehren und ihr Vorbild zu überzeugen, die rettende Gnade Jesu Christi anzunehmen. Mit Geschicklichkeit, Feingefühl und Weisheit von oben sollten sie Menschen auf "Gottes Lamm" hinweisen, "das die Sünde der Welt wegnimmt" (Joh 1,29).
Advent Review and Sabbath Herald, 21. Juli 1896



 Langmut

So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut;
Kolosser 3,12

Der „Urheber [unserer] Rettung“ (Hebräer 2,10, EB) „gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich“ (Philipper 2,7, GNB), um die Menschheit wieder mit Gott zu verbinden. Christen sollen Christus darstellen und gegenüber ihren Mitmenschen langmütig sein, geduldig, vergebungsbereit und voller Christus ähnlicher Liebe. Wer wahrhaft bekehrt ist, wird seine [geistlichen] Geschwister respektieren, denn er wird sich so verhalten, wie Christus es geboten hat, der sagte: „Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ Johannes 13,34.35 (GNB). Wenn die Liebe Christi im Herzen wohnt, drückt sie sich in einer Weise aus, die [auch] von der Welt verstanden wird …

Nicht alle, die Christi Namen tragen, sind auch eins mit ihm. „Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm“ (Römer 8,9, Hfa) — ganz gleich, was er vorgibt. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, sagte Jesus. Matthäus 7,16. Weltliche Sitten und Gebräuche entsprechen nicht den Prinzipien des Gesetzes Gottes. Deshalb offenbaren [solche Christen] weder seinen Geist noch seinen Charakter. Nur wer dem Bild Gottes angepasst wurde, wird ein Christus ähnliches Verhalten offenbaren. Nur wer vom Wirken des Heiligen Geistes geprägt wurde, ist ein „Täter des Wortes“ Gottes (Jakobus 1,22) und drückt Gottes Gesinnung und seinen Willen aus.

In der Welt gibt es ein verfälschtes wie auch ein wahres Christentum. Die wahre Gesinnung eines Menschen zeigt sich daran, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht. Wir können fragen: Offenbart er das Wesen Christi in seinem Denken und Verhalten oder zeigt er nur die natürlichen, selbstsüchtigen Charakterzüge, die den Menschen dieser Welt ausmachen? Lippenbekenntnisse gelten bei Gott nichts. Bevor es endgültig zu spät ist, Unrecht wieder gut zumachen, sollte sich jeder fragen: „Wie bin ich?“ Wir haben es in der Hand, ob wir einen Charakter entwickeln, der uns zu Mitgliedern der königlichen Familie Gottes macht.
The Review and Herald, 9. April 1895

 



 Durchforscht die Bibel, um die Wahrheit zu bestätigen

Trachte danach, vor Gott als ein bewährter Arbeiter dazustehen, der sich seines Dienstes nicht zu schämen braucht, sondern mit dem Wort der Wahrheit recht umgeht. 2.Timotheus 2,15 (Bruns).

Der Herr wird das Denken [seiner Boten] nicht dazu führen, die Wahrheiten beiseite zu schieben, die der Heilige Geist Christi Dienern in der Vergangenheit eröffnet hat, um sie zu verkündigen. Viele werden aufrichtig im Wort Gottes nach Licht suchen, so wie es andere in der Vergangenheit durchforscht haben, und sie werden Licht im Wort Gottes erkennen. Aber sie haben nicht die Erfahrung derer mitgemacht, die diese Warnungsbotschaften [der drei Engel von Offenbarung 14] zuerst verkündigt haben. Weil ihnen diese Erlebnisse fehlen, schätzen sie den Wert der Wahrheiten nicht, die für uns Wegzeichen [oder: Marksteine] waren und uns zu der besonderen Gemeinde gemacht haben, die wir sind. Solche Leute wenden die Schriftstellen nicht richtig an und formulieren daher Theorien, die nicht korrekt sind. Es stimmt, dass sie viele Bibelverse zitieren und vieles lehren, was wahr ist. Allerdings ist die Wahrheit derart mit Irrtum durchsetzt, dass man zu falschen Schlüssen kommt ...

Satan wirkt darauf hin, dass sich die Geschichte des jüdischen Volkes in der Erfahrung derer wiederholt, die für sich in Anspruch nehmen, die gegenwärtige Wahrheit zu glauben [die in der dreifachen Engelsbotschaft offenbart wird]. Die Juden besaßen die alttestamentlichen Schriften und meinten, sie wären mit ihnen vertraut. Doch sie machten einen verhängnisvollen Fehler: Sie bezogen die Vorhersagen, die von dem herrlichen zweiten Kommen Christi in den Wolken des Himmels berichten, auf sein erstes Kommen. Da er nicht in der Art kam, wie sie es erwartet hatten, wandten sie sich von ihm ab …

Derselbe Satan ist dabei, den Glauben der Gemeinde Gottes in unserer Zeit zu untergraben. Manche Leute sind bereit, jede neue Idee aufzugreifen. Die Prophezeiungen aus Daniel und der Offenbarung werden falsch interpretiert ... Diese Botschaften verrichten ihre Aufgabe, ein Volk darauf vorzubereiten, am großen Tag Gottes zu bestehen, wenn sie angenommen werden und entsprechend gehandelt wird. Wenn wir die Schrift durchforschen, um die Wahrheit zu bestätigen, die Gott seinen Dienern für die Welt

Es ist wahr, dass es Prophezeiungen gibt, die sich noch erfüllen müssen. Aber wieder und wieder haben einige ein völlig falsches Werk getan, dadurch, dass sie versuchen neues Licht in den Weissagungen zu finden und dabei sich von dem Licht abwenden, das Gott bereits gegeben hat. Die Botschaften aus (Offenbarung 14) sind jene, durch die die Welt geprüft werden soll. Sie sind das “ewige Evangelium” (Offenbarung 14,6) und sollen überall verbreitet werden.
Manuskript 32, 1896; Manuscript Releases XVII, 12-15.
 




Abels Opfer stellte Christi Opfer dar

Da sprach der HERR zu Kain: Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht? Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet; du aber sollst über sie herrschen!
1.Mose 4,6.7.
Im Wirken des Volkes Gottes gibt es immer wieder Zeiten mit Prüfungen und Versuchungen. Gott hat nicht geplant, dass wir Männer, Frauen und Jugendliche vor Verpflichtungen abschirmen sollen, die ihren Charakter auf die Probe stellen. Gott wird sein Wirken offenbaren und seine Eigenschaften all den demütigen Menschen verleihen, die ihn suchen. Auch Satan wird sein Wirken zeigen und jeden Menschen, den er versucht, ebenso mit seinen Eigenschaften ausstatten: seinen Unterstellungen, seiner üblen Nachrede und den Anklagen gegen die Brüder. Wegen dieser Lage der Dinge kann der Herr unmöglich jene schützen, die sich selbst auf die Seite des Feindes begeben, denn Gott zwingt den menschlichen Verstand nicht. Er schenkt helle Lichtstrahlen wie eine Lampe, die alle führen und leiten kann, die
in diesem Lichtschein gehen möchten. Jene Lampe ist:
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.
Psalm 119,105. 
Doch wenn Menschen den Pfad, der von den himmlischen Lichtstrahlen beleuchtet wird, nicht beachten und lieber einen Weg einschlagen, der ihren natürlichen Neigungen entspricht, dann werden sie in der Dunkelheit voran stolpern und nicht wissen, worüber sie gerade gestolpert und weshalb sie gefallen sind. Sie werden sogar diejenigen anklagen und hassen, die für ihre Füße einen ebenen Weg schaffen.

Die Geschichte von Kain und Abel wird sich wiederholen. Kain bestand auf seinen eigenen Vorstellungen, als er dem Herrn sein Opfer darbrachte. Abel dagegen war
fest entschlossen, Gottes Anweisungen zu folgen. Er wollte sich nicht auf Kains Weg begeben. Obwohl Kains Opfer durchaus akzeptabel war (siehe 2.Mose 34,26), fehlte ihm etwas, nämlich das, was das Opfer überhaupt notwendig machte: das Blut des geschlachteten Lammes [das Christus darstellte]. Zwischen den beiden Brüdern konnte es keine Harmonie geben, es musste zur Kontroverse kommen. Abel konnte Kain nicht nachgeben, ohne gleichzeitig schuldig zu werden, indem er dem speziellen Gebot Gottes zuwider gehandelt hätte ... Der Herr bevorzugte Abels Opfer, weil es korrekt war. Siehe Hebräer 11,4. Sein Opfer war deshalb wertvoll, weil es den Erlösungsplan Gottes vorzeichnete: das kostbare Opfer seines einzigartigen Sohnes als Hoffnung und Erlösung der gefallenen Menschheit. Kain war sehr wütend, als Gott Abels Opfer annahm, während er gleichzeitig durch kein Zeichen zu verstehen gab, dass er auch Kains
Opfer annahm, dem ja das wichtigste Merkmal fehlte: die symbolische Darstellung des
Erlösers der Welt. Doch der Herr gab seinen Willen und Weg nicht auf, um Kain zu
beschwichtigen. Vielmehr redete er vernünftig mit ihm:
Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht? Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet; du aber sollst über sie herrschen!
1.Mose 4,6.7.
Brief 16, 1897.




Der Heilige Geist möchte uns belehren

In den Schriften der Propheten heißt es:
Es steht geschrieben in den Propheten: »Und sie werden alle von Gott gelehrt sein. Jeder nun, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.
Johannes 6,45; vgl. Jesaja 54,13.
Alle - vom jüngsten bis zum ältesten Menschen - müssen von Gott belehrt werden. Wir können durch Menschen unterwiesen werden, um die Wahrheit deutlich zu erkennen, aber nur Gott allein kann das Herz lehren, die Wahrheit so anzunehmen, dass sie zur Erlösung dient. Das bedeutet, die „Worte des ewigen Lebens“ (Johannes 6,68) in einem guten und aufrichtigen Herzen aufzunehmen.
Der Herr wartet geduldig, um jeden Menschen zu belehren, der bereit ist, sich unterrichten zu lassen. Die Schwierigkeit liegt nicht beim bereitwilligen Lehrer - dem größten Lehrer, den die Welt je gesehen hat. Sie liegt beim Lernenden, der an seinen eigenen Eindrücken und Vorstellungen festhält, seine menschlichen Theorien nicht aufgeben will und sich nicht demütig belehren lässt. Er erlaubt es [Gott] nicht, sein Gewissen und sein Herz zu unterrichten, erziehen und trainieren - ähnlich wie ein Landwirt die Erde bearbeitet oder ein Architekt ein Gebäude konstruiert.
Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.
1.Korinther 3,9.
Jeder muss bearbeitet, gestaltet und nach dem göttlichen Bild geformt werden. Christus sagt euch, liebe Freunde, jung und alt, die ewige Wahrheit:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch
Johannes 6,53.
[Das heißt:]
Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
V. 54-56.
Christus sagte:
Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.
V. 63.
Wer in der Schrift forscht und sie ernsthaft zu verstehen versucht, wird [in seinem Leben] die Heiligung durch den Geist im Glauben an die Wahrheit offenbaren, denn er nimmt sie ganz in sein Herz auf. Er wird den Glauben besitzen, "der durch die Liebe wirksam ist“
Galater 5,6
und die Seele reinigt.
Alle geistlichen Sehnen und Muskeln werden durch „das Brot des Lebens“ ernährt
Johannes 6,35,
das er zu sich nimmt.
Manuscript Releases I, 162f.




  Ein Gott wohlgefälliger Charakter

"Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit."
1.Timotheus 4,12.

Jesus, der König des Himmels, hat der Jugend ein Vorbild geliefert. Er mühte sich in der Werkstatt von Nazareth ab, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er ordnete sich seinen Eltern unter und strebte nicht danach, seine Zeit nach eigenem Gutdünken zu verwenden oder seinen Kopf durchzusetzen. Ein Jugendlicher kann niemals als Mensch oder als Christ Höchstes und Bestes erreichen, wenn er ein bequemes Leben des Genusses lebt. Gott verspricht uns in seinem Dienst keine Bequemlichkeit, keinen Ruhm oder Reichtum. Er versichert uns aber, daß wir alle Segnungen bekommen, die wir brauchen, wenn auch unter Verfolgung, und dann in der kommenden Welt das ewige Leben. Christus nimmt nur eine völlige Hingabe für seinen Dienst an. Dies muß jeder einzelne von uns lernen ...

Markante Veranschaulichungen der lebenserhaltenden Kraft fester religiöser Grundsätze sind uns bekannt ... Die gähnende Löwengrube konnte Daniel nicht davon abhalten, mehrmals täglich zu beten. Auch vermochte der glühende Ofen Schadrach und seine Gefährten nicht dazu zu bewegen, vor dem Götzenbild niederzufallen, das Nebukadnezar aufgestellt hatte. Junge Männer mit festen Grundsätzen ziehen es vor, Vergnügungen aus dem Wege zu gehen, der Schmerzen zu spotten und sogar die Löwengrube und den geheizten Feuerofen zu riskieren, als Gott gegenüber untreu erfunden zu werden. Denken wir an den Charakter Josefs. Seine Tugendhaftigkeit wurde auf eine harte Probe gestellt, aber sie siegte auf allen Linien. Auf jedem Gebiet bestand der edle junge Mann die Prüfung. Dieselbe edle und unbeugsame Grundsatztreue kam in jeder Anfechtung zum Tragen. Der Herr war mit ihm, und sein Wort war ihm Gesetz.

(Testimonies for the Church V, 42.43)


Alle, die die Bibel studieren, sich von Gott beraten lassen und sich auf Christus stützen, werden befähigt, immer und überall weise zu handeln. Gute Grundsätze werden im praktischen Leben veranschaulicht. Man braucht nur die Wahrheit für unsere heutige Zeit von ganzem Herzen anzunehmen und zur Grundlage des Charakters zu machen, so wird daraus eine feste Ausrichtung aufs Ziel erwachsen.

Lockende Vergnügungen, die Wechselhaftigkeit der Sitten, die Verachtung seitens derer, die die Welt lieben, aber auch des Herzens eigenes Verlangen, dem Ich zu frönen, wird sie jedoch nicht mehr beeinflussen können. Zuerst muß das Gewissen erleuchtet werden, der Wille muß untergeordnet werden. Die Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit muß in der Seele herrschen -- dann wird ein Charakter entstehen, der Gott gefällt.
Testimonies for the Church V, 43




  Der Heilige Geist wirkt unter uns

Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat.
1.Johannes 4,13.

Obwohl wir den Geist Gottes nicht sehen können, wissen wir, dass Menschen,
die „durch [ihre] Übertretungen und Sünden tot“ waren
Epheser 2,1
aufgrund seines Wirkens [von ihrem Zustand] überzeugt und bekehrt werden. Die Gedankenlosen und Launischen werden ernsthaft, die Verhärteten bereuen ihre Sünden und die Ungläubigen werden gläubig. Der Spieler, der Trinker und der Unzüchtige werden beständig, nüchtern und moralisch rein. Siehe 1.Korinther 6,10.11. Die Rebellen und Eigensinnigen werden sanft und Christus ähnlich. Wenn wir diese Veränderungen im Charakter erleben, wissen wir, dass die umwandelnde Kraft Gottes den ganzen Menschen erfasst hat. Wir haben den Heiligen Geist nicht gesehen, aber den Beweis seines Wirkens am veränderten Wesen derer, die vorher verhärtete und verstockte Sünder waren. Wie der Wind mit seiner Kraft in die hohen Bäume fährt und sie herunterbeugt, so kann der Heilige Geist Menschenherzen bewegen, und kein Sterblicher kann das Werk Gottes erklären. Der Geist Gottes offenbart sich auf unterschiedliche Weise an verschiedenen Menschen. Jemand, der von seiner Macht erfasst wird, mag vor dem Wort Gottes erzittern. Er wird so stark erschüttert, als habe ein Wirbelsturm in seinem Herzen gewütet und ein völliges Durcheinander der Gefühle ausgelöst. Sein ganzes Sein wird von der überzeugenden Kraft der Wahrheit ergriffen. Wenn der Herr dem reuigen Sünder Vergebung zuspricht, wird er von Begeisterung,
von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.
Johannes 4,14.

Seine Liebe empfindet er ebenso tief und innig wie zuvor sein Elend und seinen Schmerz. Aus seiner Seele bricht es hervor wie aus dem Brunnen der großen Tiefe, und er quillt über von Dank und Lobpreis, Dankbarkeit und Freude, bis die himmlischen Harfen für den Lobgesang gestimmt werden. Er hat eine Geschichte zu erzählen, aber nicht auf die übliche präzise und systematische Art und Weise. Er ist ein durch die Verdienste Jesu Christi freigekaufter Mensch, und sein ganzes Wesen ist erregt, weil ihm die Erlösung Gottes bewusst geworden ist.
The Review [28] and Herald, 5. Mai 1896.



   Schlagzeug, Tanz und Lärm

„Laßt aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.“
1.Korinther 14,40.

Die Dinge, die du mir geschildert hast ... hat mir der Herr als kurz vor Abschluß der Gnadenzeit stattfindend gezeigt. Alles mögliche Abstoßende wird vorgeführt werden. Es wird lautes Rufen zu höhren sein mit Schlagzeug, Musik und Tanz. Die Sinne vernünftiger Leute werden dadurch so verwirrt, daß man ihnen nicht zutrauen kann richtige Entscheidungen zu treffen. Und all das wird als Wirken des Heiligen Geistes bezeichnet.
Der Heilige Geist zeigt sich niemals auf solche Weise, nie in solch einem Tollhaus von Lärm. Das ist eine Erfindung Satans, um seine verschlagenen Tricks zu verstecken, um die reine, aufrichtige, veredelnde, erhöhende, heiligende Wahrheit für diese Zeit wirkungslos zu machen ... Ein irrsinniger Lärm schockiert die Sinne und verdirbt alles, was bei richtiger Anwendung ein Segen sein könnte. Die Kräfte satanischer Werkzeuge mischen sich in das lärmige Spektakel und feiern ihren Karneval, und das wird dann „Wirken des Heiligen Geistes“ genannt ... Teilnehmer an diesen angeblichen Erweckungsveranstaltungen bekommen Eindrücke, die sie führerlos Wind und Wellen überlassen. Solche Leute können nicht mehr wiedergeben, was sie zuvor über biblische Prinzipien wußten.
Diese Art Gottesdienst sollte auf keinen Fall gefördert werden. Genau dieser Einfluß schlich sich nach 1844 ein, als der Zeitpunkt (der erwarteten Wiederkunft Christi) verstrichen war. Dieselbe Art von Darstellungen wurde geboten. Die Menschen gerieten außer sich und wurden von einer Kraft angetrieben, von der man dachte, es sei Gottes Macht ...
Männer und Frauen, die angeblich unter der Leitung des Heiligen Geistes standen, trafen sich nackt zu Versammlungen. Sie sprachen über heiliges Fleisch. Sie sagten, sie wären über die Macht der Versuchung erhaben. Sie sangen, riefen laut und machten allen möglichen Krach ... Satan gestaltete das Werk, und Sinnlichkeit war das Ergebnis. Die Sache Gottes wurde entehrt. Die Wahrheit, die heilige Wahrheit wurde mit Hilfe von Menschen in den Staub getreten ...
Ich bin dagegen aufgetreten und habe erklärt, daß diese fanatischen Bewegungen, dieses Getöse und dieser Lärm, vom Geist Satans inspiriert seien, der ja Wunder wirkt, um — wenn möglich — auch die Auserwählten zu verführen.
Wir müssen auf der Hut sein und eine enge Verbindungmit Christus pflegen, damit wir nicht auf Satans Tricks hereinfallen. Der Herr wünscht in seinem Gottesdienst
Ordnung und Erziehung, und nicht etwa Erregung und Verwirrung. — Revival and Beyond 50-52.


  Es gibt zwei Klassen von Nachfolgern Christi

Dann wird es mit dem Reich [Gottes] sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und ausgingen dem Bräutigam [Christus] entgegen. Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht. Matthäus 25,1.2 (EB).
Unter denen, die vorgaben, Christi Nachfolger zu sein, hat es immer zwei Klassen gegeben. Während die eine das Leben des Heilands erforscht und sich ernsthaft bemüht, die eigenen Fehler zu korrigieren und dem Vorbild Jesu ähnlich zu werden, scheut die andere die klaren, praktischen Wahrheiten, die ihre Irrtümer bloßstellen. Selbst in ihrer besten Verfassung bestand die Gemeinde nicht nur aus treuen, reinen und aufrichtigen Menschen. Unser Heiland lehrte, dass die, welche absichtlich der Sünde frönen, nicht in die Gemeinde aufgenommen werden sollen. Siehe Matthäus 18,15.17. Aber er verband sich mit Männern, die Charakterfehler hatten, und gewährte ihnen den Nutzen seiner Lehren und seines Beispiels, damit sie Gelegenheit hatten, ihre Fehler einzusehen und zu korrigieren.
Unter den zwölf Aposteln gab es einen Verräter. Judas wurde nicht wegen, sondern trotz seiner Charakterfehler aufgenommen. Er wurde mit den Jüngern verbunden, damit er durch die Unterweisung und das Vorbild Christi lernen konnte, was einen christlichen Charakter ausmacht. Auf diese Weise sollte er dahin geführt werden, seine Fehler einzusehen, sie zu bereuen und mit Hilfe der göttlichen Gnade Gottes seine “Seele durch den Gehorsam gegen[über der] Wahrheit ... [zu] reinigen”. 1.Petrus 1,22 (EB). Aber Judas wandelte nicht in dem Licht, das ihm so gnädig schien. Indem er der Sünde frönte, lud er die Versuchungen Satans ein. Siehe Josua 12,4.6. Seine schlechten Wesenszüge wurden vorherrschend. Er überließ finsteren Mächten die Herrschaft über sein Denken. Er wurde wütend, wenn seine Fehler getadelt wurden, und so wurde er [schließlich] dazu gebracht, das furchtbare Verbrechen, seinen Meister zu verraten, zu begehen. Siehe Josua 13,2; Matthäus 26,24.25. In ähnlicher Weise hassen alle, die unter einem frommen Mantel Böses hegen und pflegen, diejenigen, die ihren Frieden stören, indem sie ihren sündigen Wandel verurteilen. Wenn sich ihnen eine günstige Gelegenheit bietet, werden sie — wie Judas — diejenigen verraten, die versucht haben, sie zu ihrem Besten zurechtzuweisen.
Auch die Apostel begegneten in der Gemeinde Menschen, die sich zur Frömmigkeit bekannten, während sie im Geheimen Unredlichkeit hegten. Ananias und Saphira handelten wie Betrüger: Sie gaben vor, Gott ein vollständiges Opfer zu bringen, obwohl sie habgierig einen Teil davon zurückhielten. Siehe Apostelgeschichte 5,1-10 ... Als [später] Prüfungen und Verfolgungen über die Nachfolger Christi hereinbrachen, wollten nur noch solche seine Jünger werden, die bereit waren, um der Wahrheit willen alles aufzugeben. Dadurch blieb die Gemeinde vergleichsweise rein, solange die Verfolgung andauerte. Doch als sie aufhörte, kamen Neubekehrte in die Gemeinde, die weniger aufrichtig und hingebungsvoll waren. So wurde Satan der Weg eröffnet, [in ihr] Fuß zu fassen.
The Spirit of Prophecy IV, 44.45 (fast identisch mit: Der große Kampf 43.44). [316]